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  • 22. September 2026
    Neu erschienen: German Exile Literature in the Age of Nations. From the 1790s to the 1950s

    Cover der Sudie »German Exile Literature in the Age of Nations«

    Die neue Studie von Steffen Davies, erschienen im April 2026 bei Camden House (Boydell & Brewer), erweitert den Begriff der deutschen Exilliteratur von der NS-Zeit zurück ins 19. Jahrhundert und argumentiert, dass das Exil ein prägender Bestandteil des modernen deutschen Schreibens sei.

    »German exile literature has classically been defined as the exile literature of the mid-twentieth century, and for good reason: exile was the fate of many of the most prominent German authors during Nazism, and led to some of their most important works. Far less attention has been given, however, to the exiles who were so often present in Germany’s earlier history.

    This book changes the understanding of German exile literature as a short, canonical period, arguing that exile is a defining component of modern German writing, experienced by many authors and imagined by others. It studies writing in exile and about exile from the French Revolution to the aftermath of the Second World War: from the invention of the modern nation-state, and of exclusion from that state, to the nation at its worst. It considers writers including Georg Forster, Schiller, Goethe, Hölderlin, Friedrich Schlegel, the Grimm brothers, Germaine de Staël, Heine, Storm, Raabe, Walter Mehring, Veza Canetti, and Döblin. This »long history« shows how national identity often begins outside the nation, and it emphasizes that the exile literature of 1933–1945 was never, in fact, a marginal literature or an exception.« (Zit. n. Website des Verlags)

  • 21. August 2026
    Der Geisterseher | 8. September 2026 | Deutsches Nationaltheater Weimar

    »Der Geisterseher«, Inszenierung am DNT Weimar, Szenenfoto 2025 @Candy Welz

    Der Publikumserfolg der Spielzeit 2025/​26 Der Geisterseher. Ein Stadtkrimi von Robin Ormond nach Friedrich Schiller steht 2027 erneut im Programm des Deutschen Nationaltheaters Weimar.

    Am 8. September wird sich der junge Prinz in Venedig/​Weimar wieder in einen »Strudel rätselhafter Ereignisse« begeben: »Er wird verfolgt, erhält unheilvolle Prophezeiungen und gerät immer tiefer in die Fänge eines Geheimbunds. Hin- und hergerissen zwischen Rationalität und dem Übersinnlichen wird er zum Ziel einer politischen Intrige. Was passiert, wenn die Kräfte der Vernunft ins Wanken geraten?« (zit. n. Website des DNT Weimar)

    Die Schauspieler:innen führen das Publikum während der Aufführung durch den Stadtraum Weimars. Gespielt wird in Außen- und Innenräumen.

  • 02. August 2026
    Veranstaltungstipp | 19. August 2026 | Weibliche Autorschaft zwischen Weimar und Schweden

    Delf Lützen, Schillerpreisträger von 2025, lädt am 19. August, 18 Uhr, gemeinsam mit Jules Kielmann in den Bücherkubus des Studienzentrums der Herzogin Anna Amalia Bibliothek ein, um gemeinsam den 250. Geburtstag der Schriftstellein Amalie von Imhoff | Amalie von Helvig zu feiern und ihre Werke neu zu entdecken.

    Zusammen haben Lützen und Kielmann in der Reihe Edition FONTE des Wehrhahn Verlags eine Auswahl der Texte Amalie von Helvigs herausgegeben, die die Vielseitigkeit der Autorin zeigen.

    Der am 7. Juli 2026 erschienene erste Band stellt einen Bezug zur Literatur und Kultur der Antike sowie zur zeitgenössischen Dichtung Weimars her. Der für Herbst angekündigte zweite Band beschäftigt sich mit der Rezeption des germanischen Mittelalters, mit Sagen, Legenden und Märchen sowie mit patriotisch orientierten Schriften im Zuge der Napoleonischen Kriege.

    Die Veranstaltung ist kostenfrei. Sie wird finanziell vom Schillerverein unterstützt. Ausführlichere Informationen finden Sie hier.

  • 07. Juli 2026
    Jetzt online: öffentliches Programm der Schillertage 2026 und aktuelle Satzung des Vereins

    Seit Mitte Juli steht das öffentliche Programm der Schillertage 2026 online. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite »Schillertage«.

    Ebenfalls seit Mitte Juli steht die neue Satzung des Schillervereins online. Diese ist als PDF-Dokument auf der Seite »Satzung« herunterzuladen.

    Gerrit Brüning

  • 24. März 2026
    Neu erschienen: Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft 2025

    Cover des Jahrbuch der Deutschen Schiller-Gesellschaft 2025

    Der 69. Band des »Jahrbuchs der Deutschen Schillergesellschaft« ist am 18. Februar 2026 erschienen. Im Fokus stehen dieses Mal Die Literatur und ihre Medien: »Fürs Archiv oder auch nicht…«? Comics und Literatur(archive) sowie Auseinandersetzungen mit dem deutschen Kolonialismus in den zeitgenössischen Literaturen Afrikas. Den Abschluss bildet die Schillerrede von Michail Schischkin am 10. November 2024 Die Feder in der Weltenuhr. Versuch über den russischen Schiller.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Verlagswebseite